Unterstützungskasse

Was ist eine Unterstützungskasse?

Die Unterstützungskasse ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, die von mehreren Unternehmen getragen wird.

Schaubild Unterstützungskasse

Das Allianz-Pensions-Management e.V. steht allen Arbeitgebern offen.

 

Bei einer Versorgung im Segment des Allianz Pensions-Management e.V. in Kooperation mit dem Industrie-Pensionsverein e.V. (IPV) muss das Trägerunternehmen Mitglied im IPV sein bzw. werden.

 

Bei einer Unterstützungskasse sagt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer Versorgungsleistungen zu.

 

Träger dieser Versorgung ist die Unterstützungskasse.

 

In Absprache mit dem Trägerunternehmen wird ein Leistungsplan erstellt, in dem die Versorgung auch detailliert beschrieben wird.

 

Versorgungsleistungen können im Versorgungsfall direkt an den Arbeitnehmer bzw. auch an seine versorgungsberechtigten Hinterbliebenen ausgezahlt werden.

 

Die Versorgungsverpflichtungen und deren Betreuung werden auf Allianz-Pensions-Management e.V. ausgelagert.

 

Nicht die Unterstützungskasse, sondern der Arbeitgeber erteilt dem bzw. den Arbeitnehmer/n die Versorgungszusage durch Aufnahme des Arbeitnehmers in den Kreis der Versorgungsberechtigten der Unterstützungskasse.

 

Mit der Zusage verspricht der Arbeitgeber, dass der Arbeitnehmer im Versorgungsfall von der rechtlich selbstständigen Versorgungseinrichtung die im Leistungsplan vorgesehenen Leistungen erhalten wird.

 

Die Unterstützungskasse ist als Versorgungsträger grundsätzlich verpflichtet, die im Leistungsplan vorgesehenen Leistungen zu erbringen.

 

Stellt der Arbeitgeber der Unterstützungskasse nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung, kann der Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber unmittelbar die Erfüllung der zugesagten Leistungen verlangen bzw. gegebenenfalls auch einklagen.

Vorteile einer Unterstützungskasse für den Arbeitnehmer

  • individuelle bedarfsgerechte Ausgestaltung möglich
  • Absicherung einer integrierten Berufsunfähigkeits- oder Hinterbliebenenvorsorge möglich
  • Bruttoeinzahlung durch steuerlichen Freibetrag
  • Entgeltumwandlungsvereinbarung bis zur gesetzlichen Maximalhöhe zusätzlich sozialversicherungsfrei
  • keine Steuern während der Aufschubzeit
  • Nutzung und Vorteil der nachgelagerten Besteuerung
  • Kapitalzusage mit Rentenoption bei der Auszahlung
  • hohe Renditechancen bei begrenztem Risiko, da mindestens Erhalt der gezahlten Zuwendungen
  • Insolvenzschutz durch den Pensions-Sicherungs-Verein
  • gesetzlich unverfallbare Anwartschaften auf betriebliche Altersversorgung nach dem Betriebsrentengesetz sind nicht verwertbar und somit Hartz IV-sicher

Vorteile einer Unterstützungskasse für den Arbeitgeber

  • effektive Mitarbeitermotivation durch Sonderstellung
  • dient zur Imageverbesserung
  • hebt besondere Mitarbeiter hervor
  • Gewinnung qualifizierter Arbeitnehmer
  • Auslagerung von Versorgungsrisiken
  • Möglichkeit der Arbeitgeberfinanzierung
  • Beiträge sind Betriebsausgaben
  • bei Entgeltumwandlung und Zustimmung des Arbeitnehmers wird der gesetzliche Rechtsanspruch gleichzeitig erfüllt
  • Möglichkeit zur Senkung von Lohnnebenkosten

Arbeitnehmer-Info zur Unterstützungskasse

Für eine ausreichend finanzierte Altersvorsorge reicht die gesetzliche Rente alleine nicht aus.

 

Mit einer betrieblichen Altersvorsorge können Sie diese Lück schließen.

 

Mitarbeiter mit einem Gehalt über der Beitragsbemessungsgrenze der Deutschen Rentenversicherung schaffen das alleine durch eine betriebliche Altersvorsorge durch eine Entgeltumwandlung nicht.

 

Die gesetzliche Rente für diese Arbeitnehmer ist begrenzt.

 

Mit einer Unterstützungskasse kann diese Versorgung durch zusätzliche Steuervorteile optimiert werden.

 

Das geschieht mit einem geringen Nettoaufwand und mit Hilfe des Arbeitgebers.

Funktionsweise der Unterstützungskasse

Als Arbeitnehmer verzichtet man auf einen Teil seines Gehalts und der Arbeitgeber führt diesen Anteil direkt an die Unterstützungskasse

 

Gleichzeitig erteilt der Arbeitgeber eine Versorgungszusage auf Unterstützungskassenleistungen

 

Der Arbeitnehmer spart sind auf diesen Anteil komplett die Steuer und gegebenenfalls noch zusätzlich Sozialversicherungsabgaben.

 

Die Beiträge dazu sind unbegrenzt steuerfrei.

 

Somit können Arbeitnehmer durch einen geringen Nettoaufwand hohe Erträge zur späteren eigenen Versorgung erzielen.

 

Die aktuell zu zahlende Steuer verringert sich.

 

Erst die Leistungen aus der Unterstützungskasse werden mit dem in der Regel deutlich geringeren Steuersatz im Alter versteuert.


Der Rentenbeginn kann flexibel gewählt werden.

Wer ist der richtige Partner?

Eine langfristige Versorgung braucht einen finanzstarken Partner, der nicht nur heute Leistungen verspricht, sondern dem man auch in Zukunft vertrauen kann.

 

Mit der Erfahrung und der Finanzkraft ist die Allianz Lebensversicherung AG der stärkste und zuverlässigste Vertragspartner mit der besten Verzinsung.

 

Anerkannte, unabhängige und weltweit seriöse Rating- und Qualitätsagenturen zeichnen die Allianz regelmäßig mit den Bestnoten für Qualität, Finanzkraft und Sicherheit aus.

Wie flexibel sind die Beitragszahlungen?

Die Beiträge sollten laufend in gleicher Höhe oder steigend eingezahlt werden.

 

Eine Reduzierung ist möglich, muss dann begründet werden wie z.B. bezogen auf einen finanziellen Engpass.

 

Die Beiträge können monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich gezahlt werden.

 

Durch die Beitragszahlung reduziert sich das zu versteuernde Einkommen.

Was passiert, wenn man aus der Firma ausscheidet?

Bei einem vorzeitigen Ausscheiden bleiben die bis dahin finanzierten Versorgungsansprüche erhalten.

 

Alternativ kann man diese Versorgung über den neuen Arbeitgeber fortführen.

Welche Möglichkeiten bestehen bei einer längeren Krankheit oder Elternzeit?

Die Beiträge zur Unterstützungskasse können in der Regel während diesen Zeiten ausgesetzt werden.

 

Für die Zeiten werden in der Regel keine Beitragszahlungen erbracht.

 

In diesem Fall reduziert sich dann die Versorgungsleistung.

 

Danach können die Beiträge wie zuvor weitergezahlt werden und der Leistungsanspruch erhöht sich dadurch wieder.

Was passiert im Todesfall vor der Auszahlung?

Eine Zusage auf vertraglich vereinbarte Hinterbliebenenleistungen ist bei der Unterstützungskasse an den Ehegatten bzw. den Lebenspartner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft möglich.

 

Ebenfalls auf die kindergeldberechtigten Kinder bis zu einem bestimmten Höchstalter.

 

Ebenso auf einen namentlich benannten Lebensgefährten einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft.

Was ist bei einer eventuellen Insolvenz des Arbeitgebers?

Sollte der Arbeitgeber aus irgendeinem Grund insolvent werden, bleibt die Versorgung bei bestehenden Ansprüchen unberührt.

 

Für die Insolvenzsicherung gesetzlich unverfallbarer Ansprüche und laufender Renten sind vom Arbeitgeber Beiträge an den Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) zu zahlen.

 

Eine volle Absicherung ist durch den PSV gegeben.

 

Durch die Verpfändung der Rückdeckungsversicherung werden Versorgungsansprüche aber auch darüber hinaus geschützt.

 

Unter bestimmten Voraussetzungen kann man im Insolvenzfall statt des Eintritts des Pensions-Sicherungs-Vereins die Übertragung der Rückdeckungsversicherung wählen.

 

Oftmals ist dies wirtschaftlich sinnvoller, zumal auch die Möglichkeit besteht, die Rückdeckungsversicherung mit privaten Beiträge weiterzuführen.

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Türlensteg 37

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