Personalzusatzleistungen

Welche Zusatzleistungen über den Arbeitgeber möglich sind

Im Wettbewerb um qualifiziertes Fachpersonal ist alleine das Gehalt nicht ausschlaggebend.

 

Die hohe Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern sorgt für den Kampf um Arbeitnehmer.

 

Bereits heute ist die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften größer als das Angebot.

 

Es fehlen über alle Berufsbranchen hinweg Handwerker, Akademiker, Techniker und Meister.

 

Über 70% aller Branchen und Arbeitgeber haben Schwierigkeiten, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und vor allem dann auch langfristig an sich zu binden, egal ob im Handwerk, im Handel, bei Dienstleistungsberufen oder in der Industrie.

 

Kleinere und mittlere Unternehmen haben daher mit dem Fachkräftemangel noch mehr zu kämpfen.

 

Die höchste Priorität für jeden Arbeitgeber bedeutet also Fachkräfte zu binden, denn Fluktuation von Mitarbeitern kostet sehr viel Geld und Zeit.

 

Der Unternehmenserfolg hängt in vielen Betrieben oftmals von wenigen Mitarbeitern ab.

 

Die Folgen bei deren Verlust können vielfältig sein wie z.B. Produktionsausfälle, verzögerte Aufträge, Know-how-Verlust, Verlust von Kundenbeziehungen oder zusätzliche Kosten für Ausbildungs- und Neueinstellungen.

 

Herausforderungen für jeden Arbeitgeber, unabhängig von der Größe:

  • Gewinnung von qualifiziertem Fachpersonal
  • Zufriedene und motiviere Mitarbeiter
  • Reduktion von Krankentagen
  • Soziale Verantwortung
  • Alleinstellungsmerkmale gegenüber der Konkurrenz

Immer mehr Arbeitnehmer suchen sich den Arbeitgeber nicht mehr nur nach der Höhe der Gehaltszahlung aus.

 

Speziell die Benefit-Leistungen, die von dem Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer angeboten werden, sind heutzutage ein enorm wichtiger Faktor und Trends, Analysen und Umfragen bestätigen, dass dies in der Zukunft noch mehr an Bedeutung zunehmen wird.

 

Mit folgenden Zusatzleistungen profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer in gleichem Umfang und dieses Geld ist das am Besten Investierte zur Mitarbeiterbindung und Entgegenwirkung des Fachkräftemangels:

Zeitwertkonten

Zeitwertkonten geben die beste Möglichkeit zum flexiblen Umgang mit Arbeitszeit und Überstundenregelung.

 

Es ist das beste Instrument für die Work-Life-Balance.

 

Mitarbeiter können sich ein Wertguthaben flexibel aufbauen und zwar ohne Dotierungsgrenze.

 

Die Beiträge dazu sind steuer- und sozialversicherungsfrei.

 

Erst in der Leistungsphase werden die Leistungen steuer- und sozialversicherungspflichtig.

 

Angesparte Wertguthaben sind vererbbar, bei einem eventuellen Arbeitgeberwechsel übertragbar und alternativ auch übertragbar auf die Deutsche Rentenversicherung.

 

Zeitwertkonten sind geeignet für:

  • Teilzeitkräfte
  • Weiterbildungsmaßnahmen
  • Vorruhestandsregelung
  • Pflege von Angehörigen
  • Sabbatical

Funktionsweise von Zeitwertkonten

Auf einem Zeitwertkonto sparen Mitarbeiter Gehalt für eine spätere Freistellung an.

 

Neben Teilen des Gehalts können sie auch Sonderzahlungen dafür einsetzen.

 

Auch Zeit in Form von Überstunden oder nicht verbrauchte Urlaubstage, kann auf das Zeitwertkonto eingezahlt werden.

Berufsunfähigkeitsvorsorge ohne Gesundheitsprüfung

Eine Berufsunfähigkeitsvorsorge zählt heute zu den wichtigsten Vorsorgebausteinen.

 

Ab einer Mitarbeiteranzahl von 10 Personen in einer Firma ist die Einrichtung einer Berufsunfähigkeitsvorsorge möglich, bei der die Arbeitnehmer bzw. die Mitarbeiter eine private Berufsunfähigkeitsvorsorge ohne bzw. mit deutlich vereinfachter Gesundheitsprüfung bekommen.

 

Durch die Beitragszahlung durch Bruttoentgeltumwandlung ergibt sich die Einsparung von Steuer- und Sozialversicherungsabgaben, man bekommt den Berufsunfähigkeitsschutz quasi zum halben Preis.

 

Hierbei ist nicht entscheiden dass alle Mitarbeiter eine Berufsunfähigkeitsvorsorge über den Arbeitgeber beantragen, es dient lediglich die Anzahl der Personen in der Firma um eine dieser Sonderkonditionen zu erhalten.

 

Dies ist einzigartig am Markt und kann somit die meisten privaten Berufsunfähigkeitsversicherung schlagen.

 

Mit einem vereinfachtem Aufnahmeverfahren und besseren Konditionen sind Beitragsersparnisse bis zu 50% möglich, wenn es über eine Bruttoentgeltumwandlung mit zusätzlicher Steuer- und Sozialversicherungsersparnis eingerichtet wird.

 

Wer sich nur auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente verlässt, riskiert seinen Lebensstandard.

 

Sogar bei voller Erwerbsminderung beträgt die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nur ca. 29% des letzten Bruttogehalts.

 

Für den Anspruch auf Erwerbsminderungsrente muss die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren (60 Monate Beitrags- und/oder Ersatzzeiten) erfüllt sein.

 

Als allgemeine Grundregel müssen 3 Jahre Pflichtbeiträge in den letzten 5 Jahren erfüllt sein.

 

Auszubildende und Berufseinsteiger haben somit keinen gesetzlichen Schutz und vor allem für diese ist eine Berufsunfähigkeitsvorsorge extrem wichtig und aufgrund des jungen Eintrittsalters günstig.

 

Mit einer Berufsunfähigkeitsvorsorge über den Arbeitgeber in Form von einer Direktversicherung beteiligt sich der Staat mit ca. 50% an ihrer Berufsunfähigkeitsvorsorge.

Funktionsweise der Berufsunfähigkeitsvorsorge als Direktversicherung

Ihr Arbeitgeber schließt für Sie eine Direktversicherung ab.

 

Sie vereinbaren mit ihm, dass ein Teil Ihres Entgelts vom Bruttogehalt direkt in Beiträge für Ihren Berufsunfähigkeitsschutz umgewandelt werden.

 

Durch den Gruppenvertragsvorteil erhalten Sie erstklassige Konditionen und eine deutlich vereinfachte Gesundheitsprüfung, welche sonst so am Markt nicht möglich sind.

Private Krankenzusatztarife ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten

Arbeitnehmer und deren Familienangehörige können von privaten Krankenzusatzversicherungen (wie z.B. Zahnzusatzversicherung, Kostenerstattung für Professionelle Zahnreinigung oder Sehhilfen und Heilpraktikerleistungen) profitieren, wenn diese über eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Krankenversicherung eingerichtet wird, welche Leistungen privat so nicht möglich sind.

 

Ab einer Mindestanzahl von 5 Personen als Firmen-/Betriebsgröße ist dies möglich.

 

Die Grundabsicherung über die gesetzliche Krankenversicherung genügt trotz steigender Beiträge oft nicht.

 

Stetige GKV-Reformen kürzen die Leistungen für gesetzlich Krankenversicherte.

 

Die Grundabsicherung im stationären Bereich umfasst die Unterbringung in einem Mehrbettzimmer, die Behandlung durch einen beliebigen diensthabenden Arzt und die Unterbringung im nächstgelegenen Krankenhaus.

 

Im ambulanten Bereich gibt es für Erwachsene keine Erstattung für Sehhilfen und keine Erstattung für Heilpraktiker-Leistungen.

 

Gravierend sind die Kürzungen im Zahnbereich.

 

Bei Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate) wird nur noch ein befundbezogener Festzuschuss gezahlt und die restlichen Kosten trägt der Patient selbst.

 

Das Schließen von Lücken in der gesetzlichen Krankenversicherung durch eine private Krankenzusatzversicherung wird immer wichtiger.

 

Bei der Beantragung müssen Gesundheitsfragen beantwortet werden und eventuelle Vorerkrankungen können zur Ablehnung, zu Risikozuschlägen oder Ausschlüssen führen.

 

Manchmal sind private Krankenzusatzversicherung auch aus finanziellen Gründen nicht möglich.

 

Ihr Arbeitgeber kann hier mit einer betrieblichen Krankenversicherung helfen und zwar ganz ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten.

 

Von diesem Leistungspaket profitieren auch die Familienangehörigen des Mitarbeiters.

 

Sie können den Krankenversicherungsschutz in aller Regel nämlich in dem gleichen Umfang wie der Mitarbeiter zu Vorzugskonditionen wählen.

 

Auch eine Weiterversicherung bzw. Übernahme bei einem späteren eventuellen Arbeitgeberwechsel ist möglich. 

Jedes Unternehmen und jede Firma, unabhängig der Größe oder der Beschäftigungsanzahl, hat personalpolitische Herausforderungen zu meistern.

  • Gewinnung von qualifiziertem Personal wird immer schwieriger
  • Soziale Verantwortung des Arbeitgebers
  • Hoher Kosten- und Zeitaufwand bei Neueinstellungen (Fluktuationskosten)
  • Know-how-Verlust bei Weggang von Fachpersonal

Eine betriebliche Krankenversicherung die von dem Arbeitgeber angeboten wird spart in zweifacher Hinsicht Kosten.

 

Sie erhöht die Mitarbeiterbindung und reduziert die Fluktuationskosten.

 

Bei Firmen mit einer betrieblichen Krankenversicherung ist die Fluktuationsquote nur halb so hoch. 

 

Mitarbeiter sehen eine betriebliche Krankenversicherung als sinnvolle Ergänzung zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und schätzen sie entsprechend hoch ein.

 

Durch dieses Angebot fühlen sich die Mitarbeiter sehr wertgeschätzt und diese haben dadurch auch je nach Tarifwahl oder Tarifangebotes des Arbeitgebers einen regelmäßigen Mehrwert.

 

Durch eine alternde Belegschaft steigen auch die AU-Zeiten und AU-Häufigkeiten.

 

Die Personalkosten werden durch eine alternde Belegschaft auch immer weiter steigen und die Produktivität sinkt durch steigende Krankentage pro Jahr. 

 

Frühzeitiges Erkennen von Krankheiten kann den Heilungsprozess deutlich verkürzen.

 

Durch eine optimale medizinische Versorgung im Krankheitsfall kann die Genesungszeit verkürzt und dadurch die Krankenausfallzeit reduziert werden.

Prioritäten und die beliebtesten Krankenzusatztarife der Arbeitnehmer

  • Zuschuss für Zahnersatz, Zahnbehandlung und professioneller Zahnreinigung
  • Zuschuss für Sehhilfen
  • Krankentagegeld
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Stationäre Kostenerstattung (z.B. Chefarztbehandlung, Unterbringung im Zwei- oder Einbettzimmer)
  • Stationäre Kostenerstattung nach einem Unfall
  • Anspruch auf Heilpraktiker-Leistungen
  • Auslandsreisekrankenversicherung

Für Firmen mit 5 bis 9 Mitarbeitern gibt es ebenfalls ein spezielles Angebot.

Gruppenunfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Unfällen von Arbeitnehmern, die in direktem Zusammenhang mit der Arbeit stehen.

 

Bereits ein Unfall in der Kantine oder ein Umweg auf der Fahrt zur Arbeit (z.B. zum Einkaufen) gilt als nicht abgedeckt.

 

Die gesetzliche Unfallversicherung bietet nur eine Rentenleistung und diese erst ab 20% Minderung der Erwerbsfähigkeit und ersetzt keine hohen einmaligen Kosten wie z.B. Umbau der Wohnung, des Hauses oder des Autos. 

 

Ab einer Mitarbeiteranzahl von bereits 2 Personen kann der Arbeitgeber eine Gruppenunfallversicherung für seine Belegschaft einrichten bzw. anbieten und sich selbst zum gleichen Tarif mitversichern.

 

Gesellschafter/Geschäftsführer werden grundsätzlich als Arbeitnehmer akzeptiert.

 

Ab einer Betriebsgröße von 26 Mitarbeitern sind weitere Sondertarifierungen möglich.

 

Über einen Gruppenvertrag für eine Unfallversicherung kauft sich der Arbeitgeber für sich und seine Mitarbeiter einen günstigen Unfallschutz ein und erhält dadurch einen Gruppenrabatt.

 

Diesen Beitragsanteil für seine Mitarbeiter kann man noch als Betriebsausgaben steuerlich absetzen, sie mindern also die Betriebsausgaben und der Arbeitgeber profitiert von einem Steuervorteil.

 

Einen Unfallversicherungsschutz als Sozialleistung für seine Mitarbeiter zur Bindung ans Unternehmen sollte man unbedingt nutzen.

 

Immer mehr Großunternehmen haben diesen Vorteil erkannt und schätzen die Gruppenunfallversicherung als ein Instrument betrieblicher Sozialleistung und können in Zeiten von Fachkräftemangel und verlängerter Lebensarbeitszeit durch späteren Rentenbeginn mit betriebliche Vorsorgeleistungen Mitarbeiter motivieren und enger an das Unternehmen binden.

 

Auch für kleine und mittelgroße Unternehmen werden Sozialleistungen im Werben um gute Mitarbeiter immer wichtiger.

 

Mit qualifizierten Mitarbeitern sichert sich jedes Unternehmen den eigenen Erfolg und erschafft sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern.

 

Der Versicherungsschutz einer Gruppenunfallversicherung kann flexibel gestaltet werden.

 

Der Arbeitgeber bestimmt, wer wie hoch versichert wird, wo der Versicherungsschutz gilt und wem die Leistungen zustehen.

 

Bei Vereinbarung, dass die Leistung dem Unternehmen zustehen, kann damit die Ausfallzeit des verunglückten Mitarbeiters besser ausgeglichen werden.

 

Die Tarifierung einer Gruppenunfallversicherung erfolgt individuell und branchenspezifisch.

 

Je mehr versicherte Personen in dem Tarif, desto günstiger ist der Beitrag für jeden Einzelnen.

 

Auf Wunsch ist ein Einheitsbeitrag für alle zu versichernden Personen erhältlich, das heißt es gibt keine Gefahrengruppe. 

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